Die Kirchengemeinde

Überaltert, überlastet und doch wichtig

Sehen wir auf unsere Kirchengemeinde Elsey in Hohenlimburg, so scheitern, wie auch in vielen anderen Kirchengemeinden, zahlreiche Aktivitäten an ehrenamtlicher Beteiligung. „Immer die gleichen" – Nachwuchsmangel und Überalterung sind das drängende Problem. Die guten Kräfte sind im Schwinden.

In den sonntäglichen Gottesdiensten sind kaum noch Menschen unter 70 Jahren anzufinden.  (Was wäre ohne ihre „Treue“?) Familien und jüngere Menschen besuchen lieber die besonderen, gelegentlich stattfindenden  Angebote. Liegt es, wie manche behaupten,  an den alten Liedern?

Zählt nur noch das "Besondere"?

Für viele Menschen ist die „Volkskirche“ mittlerweile ein Auslaufmodell. Neue Wege sind gefragt, aber welche?

 

Vielleicht....
•    Veranstaltungen mit „Event – Charakter“
•    Anbindung an den Zeitgeist
•    Gottesdienste mit Anbindung an „meine Probleme und Anliegen“ anstatt Betonung der    Tradition, also Neuansätze für Gottesdienste
•    Neue spirituelle Zugangsformen

 

oder Besuchskreise, Nachbarschaftshilfe......


Große Sorge bereitet die Gefahr der Überlastung der Gemeindemitarbeiter. Auf immer weniger Schultern werden immer mehr Aufgaben gelastet, sowohl ehrenamtlich, wie hauptamtlich. Hinzu kommt, dass immer mehr Gemeinden bei ihren hauptamtlichen Mitarbeitern einsparen müssen. Manche Gemeinden sind gezwungen  ihre Einrichtungen zu schließen, da die schwindenden Gemeindegliederzahlen die finanzielle Last nicht mehr tragen können. Jede dritte Kirchengemeinde muss Kirchenräume schließen, jede fünfte Gemeindehäuser oder Jugendzentren, so berichtet „Unsere Kirche in  Nr. 36“.

Doch trotz allem ist die Kirchengemeinde wichtig – sie lebt von Deinem, Ihrem, unserem gemeinsamen Engagement. Was würde ansonsten nicht alles fehlen – oder?

Gottes Geist wirkt in seinem Wort wo wie und wann er will. Er zwingt niemanden, weil seine Liebe die Größte ist.

Darum lädt er ein,  weil er uns liebt und hilft uns seine Liebe zu leben und weiterzugeben.

 

Daher ist es keinesfalls nötig den Kopf in den Sand zu stecken!