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Geduld

Geduld ist so wesentlich in einer Zeit der wachsenden Ungeduld. Heute bestellt, morgen geliefert. "Erledige das, aber bitte sofort." Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen, lernen wir von Jugend an. Wer wartet schon gerne? Alles hat zu funktionieren, ansonsten droht Chaos.

 

Doch Nachsicht, Geduld und Toleranz sind Grundpfeiler des gottgewollten menschlichen Miteinanders. Leicht gesagt, oft schwer getan. Warum sonst mahnt der Apostel Paulus immer wieder die Menschen, geduldig zu sein?! "Seid geduldig gegen jedermann", fordert er die Christen in Thessalonich auf. Und er weiß, wie schwierig das ist, fällt der Euro oft nur "Cent-weise", wenn überhaupt.

 

Also....

 

 "Herr gib mir Geduld, aber bitte sofort!

Vater, tu deine Wunder im Akkord!

Gib mir das, was ich  brauch!
Ich brauch gar nicht so viel!
Ich will nur, das du willst, was ich will."

 

so der Refrain eines Liedes von Jürgen Werth.

 

Geduld bringt Bewährung. Ach du liebe Güte!? Das ist doch eine Einsicht von gestern. Zeit ist Geld.

Doch ist es oft besser in Ruhe nachzudenken, oder eine Nacht über eine Entscheidung zu schlafen. 

 

Geduld ist auch dann keine Garantie für Fehlerlosigkeit. Aber ich habe es mir überlegt und handle noch meinen Fähigkeiten - bestmöglich!

 

Geduld eröffnet Wege, auch zum Glauben, weckt Phantasie, schenkt Kraft Mauern zu überwinden.

 

Geduld, sagt Paulus, ist eine Frucht des Geistes, gleichwertig wie Liebe,Freude, Friede.., Freundlichkeit.

 

 

 Glaube

 

Es ist aber der Glaube

eine feste Zuversicht dessen,

was man hofft,

und ein Nichtzweifeln an dem,

was man nicht sieht.
Hebräer 11,1


Es gibt nur das, was ich sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken kann. Alles Erreichte ist das Ergebnis eigener Anstrengung. Also immer mehr, höher, schneller, weiter, das ist das Ziel des Lebens, Lebenssehnsucht auch im Miteinander. Erfüllung ist angesagt.

Dann ist Zufriedenheit Stillstand. Grenzen und Fehler einsehen können nur Schwächlinge.  Wer und was nichts bringt, kommt einfach weg. 

So ist unser Leben von unserem Schöpfer nicht gedacht. Vollkommen, grenzenlos, verlässlich ist unser Leben nicht. Wie oft wird versagt, enttäuscht, werden einem Grenzen aufgezeigt.

Gott, unser Schöpfer,  hat mit seinem Sohn Himmel und Erde verbunden. Neues ist mit ihm ins Leben gekommen, für dessen Vollendung Jesus zwischen Himmel und Erde am Kreuz gehangen hat. Frei von Schuld, von Sünde, können wir dadurch leben. Aber dazu ist Glaube notwendig. Er wird durch Gott geschenkt, der für uns die Liebe ist. 

Gott kennt uns, denn wir Menschen lieben Geschenke, nicht nur zu Weihnachten. 

 

Lass dich doch beschenken und pack es aus.“

 

Dann beginnt ein Lebensweg im Glauben an Gott und seinem Sohn Jesus Christus gewirkt durch den Heiligen Geist. Es gibt viel zu tun, zu entdecken, zu danken, zu verstehen, zu vergeben, im Vertrauen darauf, was ich hoffe.

 

 

Gnade

 

 

Was ist der Mensch,

dass du seiner gedenkst,

und des Menschen Kind,

dass du dich seiner annimmst?
Psalm 8,5 


Der HERR kennt uns, hat uns geschaffen wie wir sind, mit guten Seiten und Fehlern. Er will offensichtlich keine Marionetten, an deren Fäden ER steuert. Der freie Weg ist angesagt. Da fragt einer nicht nach meiner Leistung, Fassaden sind vor Jesus nicht nötig. Allein die Gnade zählt, damit ich befreit leben kann.Seit Jesus steht über dem Leben, meinem Leben das gnädige Ja in allen guten und in allen schweren Zeiten.

 

 

 

Geliebt

Gnade in Liebe. Dass ich ein geliebter Mensch bin, von Gott geliebt. Paulus schreibt ein wunderbares Lied auf die Liebe, nachzulesen im Neuen Testament, im 1. Korinther 13. 

Die Liebe Gottes ist die größte Gabe. Sie bindet mich liebevoll ins Leben ein, im Vertrauen auf Gott und seinem Sohn, im Miteinander in der Welt, und in der Einsicht über mich selber. 

 

Die Liebe Gottes führt weiter...sie hört niemals auf. Sie schenkt geborgenes Leben schon jetzt ohne Ende.